Dur- und Moll-Dreiklänge bilden
Dur- und Moll-Dreiklang
Die zwei wichtigsten Arten von Dreiklängen heißen Dur und Moll. Diese Namen kommen aus dem Lateinischen. "Dur“ bedeutet hart und "Moll“ bedeutet weich. Damit soll beschrieben werden, wie wir den Klang dieser Dreiklänge empfinden.
Es gibt in unserer westlichen Musik 12 Dur- und 12 Moll-Dreiklänge. Wenn du diese auf deinem Instrument beherrscht, kannst du bis auf wenige Ausnahmen jedes Lied begleiten.
Aufbau der Dur-Dreiklänge
Grundton
Du kannst eine beliebige Ton als Grundton (GT) verwenden. Der Grundton ist die Basis des Akkords und sozusagen sein Vorname. Der Familienname lautet dann Dur oder Moll.
Wählst du zum Beispiel den Ton „a“ als Grundton, dann heißt der Dreiklang A-Dur oder A-Moll. Je nachdem, welche Töne du noch dazu nimmst.
Die Dur-Formel
Alle Dur-Dreiklänge sind nach der gleichen Formel aufgebaut: GT-4-3
Auf dem Klavier kannst du dir einen Dur-Dreiklang in drei Schritten leicht selbst zusammenstellen.
- Schritt 1: Du wählst einen beliebigen Ton als Grundton.
- Schritt 2: Du zählst 4 Tasten weiter, dies ist der zweite Ton, den du benötigst.
- Schritt 3: Du zählst vom zweiten Ton 3 Tasten weiter und erhältst den dritten Ton.
Beispiel für A-Dur
Schritt 1: Du wählst ein beliebiges a als Grundton.
Schritt 2: Du zählst von a 4 Tasten weiter und kommst zu c# (cis).
Schritt 3: Von cis zählst du 3 Tasten weiter und kommst zu e.
Der A-Dur Dreiklang besteht somit aus den Tönen a-c#-e
Die Dur-Formel
Die Dur Formel lautet: Grundton + 4 Halbtöne + 3 Halbtöne
Dur-Formel: GT-4-3
Aufbau der Moll-Dreiklänge
Die Moll-Dreiklänge werden ähnlich aufgebaut wie die Dur-Dreiklänge. Lediglich die Reihenfolge ändert sich.
Die Formel für die Moll-Dreiklänge lautet: GT-3-4
Beispiel: A-Moll
Schritt 1: Grundton a
Schritt 2: GT + 3 Tasten
Schritt 3: + 4 Tasten
Der A-Moll Akkord besteht also aus den Tönen a-c-e
Die Formeln
Präge dir die Formeln für die Dur- und Moll-Akkorde gut ein. Du wirst sie immer wieder brauchen.
Dur-Formel: GT-4-3
Moll-Formel: GT-3-4