Oktavräume
Die ursprüngliche Einteilung von A bis G
Die erste Taste links auf der Klaviertatstatur heißt A2. Von dieser Taste geht es nach internationaler Benennung der Stammtöne weiter nach rechts im Alphabet A-B-C-D-E-F-G. Nach dem G geht es wieder mit A los. Das setzt sich so lange fort, bis man auf der letzten Taste rechts beim Ton c4 angekommen ist. das ist der höchste Ton, den wir auf einem Klavier spielen können.
Groß- und Kleinbuchstaben zur Unterscheidung
Damit man die verschiedenen „A, B, C usw.“ unterscheiden kann, verwendet man Groß- und Kleinbuchstaben und zusätzliche Zahlen.
Das ergibt von links nach rechts diese Reihenfolge: A2-A1-A-a–a1–a2–a3
Die heutige Einteilung von c bis h
Im Laufe der europäischen Musikgeschichte hat sich der Anfang der Tonreihe von a nach c verschoben.
Unsere Standardtonreihe beginnt deshalb heute mit dem c und lautet:
c-d-e-f-g-a-h (international b statt h)
Diese Tonreihe, welche auch C-Dur-Tonleiter genannt wird, ist in der westlichen Musik die wichtigste Tonreihe. Du wirst immer wieder auf die C-Dur-Tonleiter stoßen, weil es die einzige Dur-Tonleiter ist, die ausschließlich aus den sieben Stammtönen besteht.
Aus diesem Grund wird die Klaviertastatur so eingeteilt, dass die Benennungen der Tonreihen jeweils vom „c“ bis zum nächsthöheren internationalen „b“ bzw. deutschem „h“ reichen.
Oktavraum
Den Bereich von einem C bis zum nächsthöheren B (deutsch: H) nennt man Oktavraum.
Die Oktavräume auf dem Klavier sehen farbig markiert so aus. Jede in der gleichen Farbe markierte Reihe entspricht einem Oktavraum.
Die beiden Töne ganz links A2 und B2 sind Töne der Subkontra-Oktave.
Der Ton ganz rechts c4 gehört zur viergestrichenen Oktave.
Die Namen der Oktavräume
Unterschiedliche Namen der Töne in den Oktavräumen
In Notensatzprogrammen am Computer werden für die Töne oft andere Namen verwendet als in der Musiklehre.
Die Übersicht zeigt, welche Bezeichnungen international, im Deutschen und in Musikprogrammen verwendet werden.