Die Stammtöne

Die Töne, die sich auf den weißen Tasten des Klaviers befinden, heißen Stammtöne.

Es gibt in der westlichen Musik 7 Stammtöne. Von diesen sieben Stammtönen werden mit #- und b-Zeichen weitere fünf Töne abgeleitet, die man Alterationen nennt. Insgesamt gibt es also 12 Töne in der westlichen Musik. Diese zwölf Töne können aber deutlich mehr als zwölf Namen haben.

Als es noch keine Notenschrift gab, bezeichnete man die Stammtöne mit den ersten Buchstaben des Alphabets.

Die Stammtöne sind deshalb in der internationalen Schreibweise nach dem Anfang des Alphabets von A bis G benannt:

Klaviertastatur mit den internationalen Notennamen

Auf der Klaviertastatur bilden die schwarzen Tasten abwechselnd Zweier- und Dreierblöcke.

Der Ton „D“ befindet sich immer auf einer weißen Taste, die zwischen zwei schwarzen Tasten, die ein Pärchen bilden. Der Ort der anderen Töne ergibt sich daraus automatisch.

Der Bereich von A bis G ergibt eine fortlaufende Reihe. Diese Reihe kann man als Stammtonreihe bezeichnen.

Internationale und deutsche Namen der Stammtöne

Im Deutschen verwendet man aus historischen Gründen statt b den Buchstaben h. Es gibt einige Theorien, warum das so entstanden ist. Zum Beispiel soll es im Mittelalter einen Abschreibefehler gegeben haben. Wie dem auch sei, für uns ist an dieser Stelle nur wichtig, dass im Deutschen die Reihe an einer Stelle anders ist, als der Beginn des Alphabets.

Tabelle der Stammtöne von a bis g

Damit man die verschiedenen Tonlage der Stammtöne unterschieden kann, werden diese in Oktavräume eingeteilt. Ein Oktavraum reicht jeweils vom c bis zum nächsthöheren h.

Die Reihenfolge der Stammtöne

Für das Musizieren ist wichtig, die Reihenfolge der Stammtöne in beiden Richtungen sicher zu beherrschen. Dadurch kann man schnell nach oben und auch nach unten zu den anderen Tönen weiterzählen.

Präge dir die beiden nachfolgenden Reihenfolgen sehr gut ein, so dass du sie, ohne groß überlegen zu müssen, aufsagen kannst. Im Prinzip musst du dir nur merken, dass statt b der Buchstabe h verwendet wird.

Aufwärts

A-H-C-D-E-F-G

Abwärts

G-F-E-D-C-H-A

Um sich die Reihen gut merken zu können ist es am besten, wenn du dir beide Reihen mindestens einmal am Tag laut vorsprichst. Mach das so lange, bis du beide Tonfolgen - sowohl nach oben, als auch nach unten - in- und auswendig kannst.

Im Musikunterricht wird diese Reihe oft ab dem c verwendet, weil dies der C-Dur-Tonleiter entspricht c-d-e-f-g-a-h-c. Dadurch wird aber nicht deutlich sichtbar, dass es sich ganz einfach um den Anfang des Alphabets handelt, den man sowieso bereits kennt. Starte also mit A und du vermeidest ein Durcheinander.