Die Stammtöne auf der Gitarre als Noten
So sehen die Stammtöne, die du auf der Gitarre bis zum 12. Bund spielen kannst, in der Notenschrift aus.
Notenschlüssel
Am Anfang siehst du den G-Schlüssel mit der kleinen 8 darunter. Dieser Notenschlüssel mit der kleinen 8 sagt dir, dass das g auf der 2. Linie von unten liegt.
Tiefster und höchster Ton
Der tiefste Ton E befindet sich unter der dritten Hilfslinie nach unten. Merke dir für das E: 3 Hilfslinien. Das E ist eine Zwischenraumnote.
Wie du siehst, hat der höchste Ton e‘‘, ganz rechts, ebenfalls 3 Hilfslinien. Allerdings steht hier der Notenkopf auf der dritten Hilfslinie nach oben. Das e'' ist eine Liniennote.
3 Hilfslinien für den tiefsten Ton E, 3 Hilfslinien für den höchsten Ton e‘‘. Dazwischen befinden sich alle anderen Töne. Die Notation der Töne auf der Gitarre ist also ausgewogen nach unten und oben über die Notenzeile verteilt. Da bleibt uns nur noch, dem Erfindern für diese Leistung zu danken und zu gratulieren.
Ankerpunkte zur Orientierung
Anfangs wirst du noch nicht alle Noten und deren Namen verinnerlicht haben. Da hilft es dir, wenn du einige Noten als Anker sicher weißt und von diesen bei Bedarf nach oben oder unten weiterzählst.
Erinnere dich, dass es wichtig ist, die Reihenfolge der Töne sowohl aufwärts als auch abwärts sicher zu beherrschen:
Aufwärts: c-d-e-f-g-a-h-c
Abwärts: c-h-a-g-f-e-d-c
Die Töne der Leersaiten als Ankerpunkte
Merke dir unbedingt die Noten für die Leersaiten. Von diesen aus kannst du im Bedarfsfall weiterzählen. Mit der Zeit wirst du alle Notennamen bald verinnerlicht haben.
Du kannst die Töne der Leersaiten auch an anderen Stellen auf der Gitarre spielen. Das sind 15 Möglichkeiten für 6 Töne.